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Alarmserver · Pflege­einrichtungen

Alle Alarme, eine Plattform, eine Eskalations­logik.

Lichtruf, Brandmeldeanlage, Wandererkennung, Sturzsensoren – gebündelt auf einem Alarm­server, verteilt auf DECT-Handsets oder Pflege-Smartphones, mit dokumentierten Eskalations­ketten für MDK-Prüfungen.

  • Lichtruf, BMA, Sensorik gebündelt
  • MDK-konformes Reporting
  • DECT + Smartphone-App
  • On-Premises oder Hosted in DE
Pflegekraft im Flur mit Smartphone-Alarm, im Zimmer aktiver Lichtruf-Sensor

Was läuft auf dem Server?

  • Lichtruf / Schwesternruf
  • Brandmeldeanlage
  • Wandererkennung Demenz
  • Sturz- & Bettverlassen-Sensoren
  • Technische Alarme (Heizung, Aufzug)
Anforderungs-Check

Sitz in Mainz

Vor Ort & remote bundesweit.

Fester Ansprechpartner

Keine Ticket-Nummer, sondern ein Name.

Definierte Reaktionszeiten

Verbindlich im Service geregelt.

Sicherheit als Grundlage

Nicht als optionales Extra.

Acht Bausteine

Was den Alarm­server macht, im Detail.

Eine Plattform, die wirklich entlastet. Statt fünf Insel-Lösungen, die das Pflege­personal überfordern.

Eine Plattform für alle Alarme

Lichtruf, Brandmeldeanlage, Wandererkennung, Sturzsensoren, Toiletten­ruf, technische Alarme (Kühlung, Aufzug): alle laufen zentral in einem Alarm­server zusammen. Pflege­personal sieht alles auf einer Oberfläche, nicht auf fünf verschiedenen Displays.

Schnitt­stellen zu allen gängigen Lichtruf-, BMA- und Sensor-Herstellern.

Eskalations­ketten flexibel und audit­fest

Wer wird zuerst alarmiert? Wer beim Nicht-Reagieren nach 30 Sekunden? Wer in der Nachtschicht? Komplette Konfiguration pro Alarm­typ, pro Tageszeit, pro Wochentag. Jede Eskalation wird protokolliert, wertvoll für MDK-Prüfungen.

Vorlagen für Tag-, Spät- und Nachtschicht standardmäßig hinterlegt.

Aufs DECT, Smartphone oder beides

Pflege­kraft kann per DECT-Handset alarmiert werden, Schicht­leitung zusätzlich per Smartphone-App, externe Bereitschaft per SMS oder Anruf. Ein Server versorgt alle Endgeräte aus einer Konfiguration.

iOS, Android, MDM-fähig (Intune und Co.).

Brandmeldeanlage einbinden

Alarm der Brandmeldeanlage wird parallel auf alle DECT-Handsets im Haus übertragen, mit eindeutigem Sound, Loca­tion-Information (Brandabschnitt, Zimmer­nummer) und automatischer Eskalation an externe Leitstelle.

Kompatibel mit Esser, Hekatron, Schrack, Bosch und weiteren BMA-Systemen.

Demenz-Wandererkennung integriert

Verlässt ein demenz­erkrankter Bewohner einen definierten Bereich (Außentür, Stockwerk-Schwelle), löst die Anlage Alarm aus, direkt an die zuständige Pflege­kraft mit Bewohner­namen und Standort. Datenschutz­konform: nur an berechtigtes Personal.

Funk-Armbänder unauffällig, sehen aus wie Uhren.

Sturz- und Bett­verlassen­sensorik

Sensorik nach Bedarf pro Bewohner aktivierbar: Bewegungs­melder im Zimmer, Druck­sensor unter der Matratze, Sturzerkennung am Armband. Alarm geht über dieselbe Eskalations­kette.

Sensorik ist mietbar, auch für selten genutzte Funktionen.

Server-Architektur ausfall­sicher

Zentral gehosteter Alarm­server mit USV, optional gespiegelt für höchste Verfügbarkeit. Wartung & Updates laufen im Hintergrund. Status­monitoring 24/7, wir wissen vor Ihnen, wenn etwas nicht stimmt.

On-Premises oder Hosted, je nach Ihrer DSGVO-Anforderung.

Reaktions­zeit-Reporting für MDK

Jeder Alarm und jede Reaktion wird protokolliert: Auslöse­zeit, Annahme­zeit, Ende. Auswertbar pro Schicht, pro Pflege­kraft, pro Bewohner. Wichtige Grundlage für Personal­einsatz­planung, und Argument bei MDK-Prüfungen.

Export nach Excel, CSV, oder direkter Pflege­software-Anschluss.

Architektur

Wo der Alarmserver in der Architektur sitzt

Drei Bereiche, drei Komponenten – der Alarmserver bündelt Rufe und verteilt sie nach klar definierter Logik. So sieht das Zusammenspiel aus.

Bereich 1
Bewohner­zimmer
  • Zimmer­signal­leuchte

    Optische Signali­sierung am Zimmer­eingang, grün/gelb/rot je nach Status.

  • Birntaster & Zugtaster

    Ruftaster am Bett, Zugtaster im Bad mit Abstell­funktion direkt vor Ort.

  • Bewohner-Telefon (opt.)

    Eigene Durchwahl pro Zimmer, mit Notruf-Funktion bei längerem Tasten­druck.

Ruf wird übertragen
Bereich 2
Technikraum
  • iNET Ruf­anlage

    Funkbasiert nach DIN VDE 0834. Empfängt alle Rufe aus den Zimmern.

  • Alarm­server
    Fokus

    Bündelt Rufe, BMA, Wandererkennung. Eskalations­logik & Reporting.

  • Telefon­anlage

    Cloud-PBX für interne und externe Kommunikation, mit Tag-/Nacht­schaltung.

Eskalations­logik: Pflege­kraft 1 (30 s) → Backup (30 s) → Schicht­leitung → externe Bereitschaft.

Alarm wird verteilt
Bereich 3
Verwaltung & Pflege
  • DECT & Pflege-Smartphone

    Mobile Empfänger der Pflege­kräfte – DECT für Robust­heit, Smartphone für mehr Funktionen.

  • Dienstzimmer-Display

    Übersicht aller offenen Rufe, Reaktions­zeiten, Schicht­statistik live.

  • Stationäre Telefone

    Empfang, Verwaltung, Pflege­leitung – klassische Tisch­telefone mit Pflege-Software-Anbindung.

Ein Anbieter, ein Wartungs­vertrag. Wir installieren alle drei Bereiche aus einer Hand, dokumentieren nach DIN VDE 0834 und sind 24/7 erreichbar, bei Stör­melde-Zeit unter 30 Minuten und Vor-Ort-Reaktion innerhalb von 4 Stunden im Rhein-Main-Gebiet.

Drei Setup-Größen

Skaliert vom Einzelhaus bis zum Träger­verbund.

Stationäre Pflege­einrichtung

60–120 Plätze: Lichtruf aus Bewohner­zimmern, BMA, Wandererkennung an drei Außen­türen, Sturzsensorik bei sechs sturz­gefährdeten Bewohnern. Alle Alarme auf 14 DECT-Handsets verteilt mit Eskalation an Schicht­leitung.

Senioren­residenz mit Bereitschaft

Selbst­bestimmtes Wohnen, Notruf-Knöpfe in jeder Wohnung, technische Alarme (Aufzug, Heizung) ans Hausmeister-Smartphone. Nachts gehen Notrufe automatisch an externe 24/7-Bereitschaft.

Mehrstandort-Träger

Mehrere Häuser unter gemeinsamer Träger­schaft: zentrale Server-Plattform, lokale DECT/Smartphone-Empfänger pro Haus, gemeinsames Reporting zentral. Bei Personal­knappheit kann ein Standort beim anderen aushelfen.

Konfiguration mit Ihrem Team

Wir konfigurieren mit Ihnen, nicht für Sie.

Eskalations­ketten sind kein technisches Detail, sondern ein Pflege-Prozess. Wer wird wann alarmiert? Wer übernimmt nach 30 Sekunden? Welche Bereitschaft greift nachts? Wir setzen uns mit Pflege­dienst­leitung und Schicht­leitung zusammen und übersetzen Ihren Alltag in funktionierende Abläufe.

  • Workshop vor Ort mit dem Pflege-Team, typisch 2 Stunden
  • Eskalations-Vorlagen für Tag/Spät/Nacht, anpassbar pro Schicht
  • Nachjustierung jederzeit kostenlos im Wartungs­vertrag
VIICO-Berater plant mit zwei Pflegekräften die Alarm-Konfiguration
FAQ

Häufige Fragen zum Alarmserver

Was wir am häufigsten gefragt werden. Weitere Fragen? Einfach melden.

Was ist ein Alarmserver und brauchen wir den überhaupt?
Ein Alarmserver bündelt alle Alarme aus Lichtruf, Brandmeldeanlage, Wandererkennung, Sensoren und externen Systemen auf einer Plattform. Statt dass jede Pflege­kraft fünf verschiedene Geräte im Auge behalten muss, läuft alles auf den DECT-Handsets oder Smartphones zusammen. Ab einer Größe von etwa 40 Plätzen oder bei mehreren Alarm­quellen rechnet sich die Investition fast immer, nicht zuletzt durch die saubere Dokumentation für MDK-Prüfungen.
Können wir unsere bestehende Lichtruf-Anlage einbinden?
In den meisten Fällen ja. Moderne Alarmserver bieten Schnitt­stellen zu allen gängigen Lichtruf-Systemen (iNET, Tunstall, Ackermann, Schrack, Honeywell). Wenn die Bestands­anlage einen offenen ESPA-, REST- oder SIP-Schnittstelle hat, ist die Integration in 1–2 Tagen erledigt. Sehr alte Insel-Anlagen müssen manchmal erst durch ein Gateway erweitert werden, auch das machen wir.
Wie funktioniert die Brandmelde­anlagen-Anbindung?
Die BMA übergibt ihre Alarme über ESPA-X, ESPA-4.4.4 oder eine API an den Alarm­server. Pflege­personal bekommt parallel zur akustischen Hauswarnung eine textliche Info aufs DECT-Handset, mit Brand­abschnitt, Etage, Zimmer­nummer. Das hilft bei der Evakuierung enorm. Die Übergabe an die externe Leitstelle (Feuerwehr, Sicherheits­dienst) bleibt natürlich unabhängig bestehen.
Welche Hersteller von DECT-Handsets unterstützen Sie?
Wir empfehlen für die Pflege Spectralink-Modelle (75-Serie für robusten Alltag, 84-Serie für anspruchsvolle Umgebungen) oder Snom M-Serie. Beide sind ESPA-fähig, haben lange Akku­laufzeiten und sind in lauten Umgebungen gut hörbar. Bestehende DECT-Infrastruktur lässt sich oft weiternutzen, wir prüfen das im Rahmen einer Vor-Ort-Analyse.
Wie schnell reagiert der Server nach einem Alarm?
Verzögerung vom Alarm­auslöser bis zur Anzeige auf dem DECT-Handset typischer­weise unter 1 Sekunde. Die Eskalation startet nach konfigurierbarer Wartezeit (Standard 30 Sekunden). Bei kritischen Alarmen (Brand, akuter Sturz mit Bewusstlosigkeit) kann die Eskalation parallel laufen, also alle Schicht­mitglieder sofort.
Was kostet ein Alarmserver für ein 80-Betten-Heim?
Hängt stark von der Anzahl Schnitt­stellen ab. Reine Software-Lizenz auf vorhandenem Server: ab 4.500 € einmalig + 1.200 € jährliche Wartung. Inklusive eigener Server-Hardware (USV, Backup): 8.500–12.000 €. Schnitt­stellen­kosten zur BMA, Lichtruf, Pflege­software je nach Aufwand zwischen 800 € und 3.000 €. Wir machen vorher immer eine Bestands­analyse mit konkretem Festpreis-Angebot.
Lässt sich der Alarmserver in unsere Pflege­software integrieren?
Ja. Reaktions­zeiten und Alarm-Häufigkeiten lassen sich in Vivendi PD, MediFox stationär, Snap, DAN und Connext einlesen, entweder als CSV-Export oder live über REST. Das ergibt sehr aussage­kräftige Reports für Personal­einsatz­planung und für die fachliche Aufsicht.
Wie reagiert das System bei Strom­ausfall?
Server hängt an USV, die mindestens 30 Minuten überbrückt, ausreichend für kontrollierte Notfall­procedures oder bis ein Notstrom­aggregat anspringt. DECT-Basis­stationen haben eigene Akkus für 4–8 Stunden. Pflege­leitung und externe Bereitschaft werden automatisch informiert, dass die Anlage in den Not­betrieb gegangen ist.
Ist das alles DSGVO-konform?
Ja. Personenbezogene Daten (Bewohner­namen, Aufenthalts­orte bei Wandererkennung) werden nur an berechtigtes Pflege­personal übertragen, verschlüsselt gespeichert, automatisch nach definiertem Zeitraum gelöscht. Wir liefern Verarbeitungs­verzeichnis-Vorlagen und Auftrags­verarbeitungs­vertrag mit. Hosting wahlweise on-premises (komplett bei Ihnen) oder in deutschen Rechen­zentren.
Bieten Sie auch Wartung und Bereitschaft?
Ja. Standard-Wartungs­vertrag umfasst halbjährliche Funktions­prüfung, Software-Updates, dokumentierte Stör­melde­bearbeitung und 24/7-Bereitschaft mit Reaktion binnen 30 Minuten. Bei Komplett­ausfällen kommen wir im Rhein-Main-Gebiet binnen 4 Stunden vor Ort. Bundesweit über lokale Partner.

Alarmierung, auf die sich Schichten verlassen können.

In 15 Minuten klären wir, welche Alarmquellen Sie haben und welcher Server-Plan passt. Bestands­begehung im Rhein-Main-Gebiet kostenlos.