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Lichtruf & Schwesternruf · DIN VDE 0834

Pflege­ruf, der wirklich ankommt – funkbasiert, normkonform, betreut.

Moderne Ruf­anlagen für Senioren- und Pflege­einrichtungen. Funkbasiert ohne Bauarbeiten, mit Alarm­weiterleitung aufs DECT-Handset oder Smart­phone, dokumentierter Eskalations­kette und voller Konformität zu DIN VDE 0834. Inklusive Wartung.

  • DIN VDE 0834 konform
  • Funk statt Bauarbeiten
  • 24/7-Bereitschaft & Wartung
  • Anbindung an Pflege­software
Pflegekraft mit Tablet im Bewohnerzimmer, Lichtruf-Sensor an der Wand

Schnelle Einschätzung in 15 Min

Einrichtungs­größe, Bestand, Pflege­software – wir geben Ihnen telefonisch eine erste Einschätzung. Unverbindlich.

Termin anfragen

Sitz in Mainz

Vor Ort & remote bundesweit.

Fester Ansprechpartner

Keine Ticket-Nummer, sondern ein Name.

Definierte Reaktionszeiten

Verbindlich im Service geregelt.

Sicherheit als Grundlage

Nicht als optionales Extra.

Was unsere Anlagen können

Vom einzelnen Zimmerruf bis zur Träger­übergreifenden Verwaltung.

Funkbasiert, dokumentations­fähig, anschlussfähig an Ihre Pflege-IT. Acht Bausteine, die in jeder Einrichtung den Unter­schied machen.

DIN VDE 0834: voll normkonform

Wir installieren Ruf­anlagen nach geltender Pflicht­norm für Pflege- und Senioren­einrichtungen. Mit dokumen­tierter Funktions­prüfung, ausfall­sicherer Alarm­auslösung und akustisch-optischer Doppel­signali­sierung. Bestandsanlagen prüfen und ergänzen wir genauso.

Inklusive Übergabe-Doku für MDK / MD-Prüfungen.

Funkbasiert: keine Bauarbeiten

iNET-Funktechnologie kommt ohne neue Verkabelung aus. Wände bleiben zu, die Komponenten werden im laufenden Betrieb montiert. Der Pflege­alltag läuft weiter.

Einbau in einer typischen 60-Betten-Einrichtung in 3–5 Tagen.

Alarme aufs DECT-Handset oder Smartphone

Pflege­kräfte bekommen Rufe direkt aufs DECT-Pflege­telefon, optional auf iOS/Android-App. Mit Ruferkennung (Zimmer­nummer, Bewohner­name), Eskalations­kette bei Nicht­annahme und Übergabe an die nächste Schicht.

MDM-fähig, funktioniert mit Intune und gängigen MDM-Lösungen.

Eskalations­ketten, die wirklich greifen

Ruf nicht angenommen nach 30 Sekunden? Geht automatisch an Backup-Pflege­kraft, dann an Schicht­leitung, dann an externe Bereitschaft. Alle Stufen werden protokolliert, nachvollziehbar bei jeder Prüfung.

Konfigurations­vorlagen für Tag-, Spät- und Nacht­schicht inklusive.

Sturz-, Wander- und Toiletten-Sensoren

Erweiterung um Sensorik je nach Bedarf: Bett­verlassen­sensor bei Sturz­gefährdeten, Wandererkennung an Türen für demenz­erkrankte Bewohner, Toilettenruf mit Zugkordel. Alles auf einer Alarm­schnittstelle.

Sensorik wahlweise pro Bewohner oder pro Zimmer aktivierbar.

Alarm­server zentral verwaltet

Ein zentraler Server steuert alle Rufe, Eskalationen, Sensorik und Schnitt­stellen zu Pflege­software (Vivendi, MediFox, Snap, DAN). Auch große Träger­schaften mit mehreren Standorten lassen sich zentral monitoren.

Auf Wunsch redundant gespiegelt für höchste Verfügbarkeit.

Eigenes Funk­netz: kein WLAN-Konflikt

Die Rufanlage läuft auf separater Funk­frequenz (868 MHz oder DECT-Ultra-Low-Energy), unabhängig vom Bewohner-WLAN. Funk­löcher im Bewohner­zimmer haben so keinen Einfluss auf Sicherheit.

Ideal in Massiv­bauten mit dicken Decken und Wänden.

Wartung & Funktions­prüfung dokumentiert

DIN VDE 0834 verlangt regel­mäßige Funktions­prüfungen. Wir übernehmen das mit jährlicher Wartung, dokumentiertem Prüf­protokoll für jede Pflege­einrichtung und Stör­melde­service binnen 30 Min.

Wartungs­vertrag ab 1.890 €/Jahr für 60-Betten-Häuser.

Architektur

So funktioniert die Lösung, drei Bereiche, ein durchgängiges System

Vom Birntaster im Bewohner­zimmer bis aufs DECT-Handset der Pflege­kraft: alle Komponenten arbeiten zusammen. Alles läuft in einer durchgängigen Konfiguration.

Bereich 1
Bewohner­zimmer
  • Zimmer­signal­leuchte

    Optische Signali­sierung am Zimmer­eingang, grün/gelb/rot je nach Status.

  • Birntaster & Zugtaster

    Ruftaster am Bett, Zugtaster im Bad mit Abstell­funktion direkt vor Ort.

  • Bewohner-Telefon (opt.)

    Eigene Durchwahl pro Zimmer, mit Notruf-Funktion bei längerem Tasten­druck.

Ruf wird übertragen
Bereich 2
Technikraum
  • iNET Ruf­anlage
    Fokus

    Funkbasiert nach DIN VDE 0834. Empfängt alle Rufe aus den Zimmern.

  • Alarm­server

    Bündelt Rufe, BMA, Wandererkennung. Eskalations­logik & Reporting.

  • Telefon­anlage

    Cloud-PBX für interne und externe Kommunikation, mit Tag-/Nacht­schaltung.

Eskalations­logik: Pflege­kraft 1 (30 s) → Backup (30 s) → Schicht­leitung → externe Bereitschaft.

Alarm wird verteilt
Bereich 3
Verwaltung & Pflege
  • DECT & Pflege-Smartphone

    Mobile Empfänger der Pflege­kräfte – DECT für Robust­heit, Smartphone für mehr Funktionen.

  • Dienstzimmer-Display

    Übersicht aller offenen Rufe, Reaktions­zeiten, Schicht­statistik live.

  • Stationäre Telefone

    Empfang, Verwaltung, Pflege­leitung – klassische Tisch­telefone mit Pflege-Software-Anbindung.

Ein Anbieter, ein Wartungs­vertrag. Wir installieren alle drei Bereiche aus einer Hand, dokumentieren nach DIN VDE 0834 und sind 24/7 erreichbar, bei Stör­melde-Zeit unter 30 Minuten und Vor-Ort-Reaktion innerhalb von 4 Stunden im Rhein-Main-Gebiet.

Für wen wir installieren

Verschiedene Einrichtungs­typen, ein System.

Stationäre Pflege, Tages­pflege, betreutes Wohnen – die Anforderungen unterscheiden sich. Die Anlage skaliert mit.

Senioren- & Pflegeheim

Stationäre Einrichtungen 40–120 Plätze: Bewohner­zimmer-Ruf, Bad/WC-Zugkordel, Notruf­armband für mobile Bewohner, Wandererkennung an Außen­türen für demenz­erkrankte Bewohner. Anbindung an Pflege­software inkl. Reaktions­zeit-Reporting.

Tages­pflege & Kurzzeit­pflege

Tagsüber 15–30 Gäste mit hoher Mobilität, abends Kurzzeit­bewohner mit erhöhtem Pflege­bedarf. Flexible Sensorik je nach Tages­zeit, schnelle Anpassung der Eskalations­ketten an Schicht­besetzung.

Betreutes Wohnen & Senioren­residenz

Selbst­bestimmtes Wohnen mit Sicherheits­netz im Hintergrund: Notruf­armband im Apartment, Smart­home-Sensorik (Bewegung, Wasser, Rauch), zentrale Notruf­verteilung an Hausnotruf-Dienste oder Pflege­bereitschaft.

Pflegekraft begleitet Senior mit Gehstock im Flur
Was Lichtruf wirklich bedeutet

Selbstbestimmt, mit Sicherheits­netz im Hintergrund.

Bewohner möchten weiter ihren Tag selbst gestalten, aufstehen, ins Bad, in den Garten. Eine moderne Ruf­anlage greift erst dann ein, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dann aber zuverlässig und ohne Verzögerung.

  • Pflegekraft sieht den Ruf bevor sie beim Bewohner ist
  • Demenz-Wandererkennung ohne stigmatisierende Geräte
  • Reaktions­zeiten dokumentiert – Sicherheit für MDK-Audits
FAQ

Häufige Fragen zur Lichtruf-Anlage

Was wir am häufigsten gefragt werden. Weitere Fragen? Einfach melden.

Was kostet eine neue Lichtruf­anlage für ein Pflege­heim?
Eine 60-Betten-Einrichtung liegt bei einer Komplett­installation typischer­weise zwischen 28.000 € und 55.000 €, abhängig von Funk­ausstattung pro Zimmer, Sensorik (Bett­verlassen, Sturz, Wander), Anzahl DECT-Handsets und Alarmserver-Konfiguration. Modernisierungen bestehender Anlagen liegen meist deutlich darunter, weil Verkabelung und Räume schon vorbereitet sind. Wir machen vor Angebots­erstellung immer eine kostenlose Vor-Ort-Begehung.
Was ist DIN VDE 0834 und warum ist sie verpflichtend?
DIN VDE 0834 ist die zentrale technische Norm für Ruf­anlagen in Pflege­einrichtungen, Krankenhäusern, Reha-Kliniken und betreuten Wohn­formen. Sie regelt Mindest­anforderungen wie Ausfall­sicherheit, akustische und optische Signali­sierung, Reaktion bei Strom­ausfall, Inspektions­intervalle und Funktions­prüfungen. Sie ist beim Neubau und Umbau Pflicht; im Bestand muss die Anlage nachweisbar funktions­fähig betrieben werden, der MDK / MD prüft das bei Begehungen aktiv.
Können wir unsere alte kabel­gebundene Anlage modernisieren oder nur komplett tauschen?
Modernisierung ist meist möglich. Funk­basierte iNET-Komponenten lassen sich neben der Bestands­anlage betreiben, Schritt für Schritt austauschen, und das Pflege­personal arbeitet während der Umstellung weiter. Eine Bestands­analyse zeigt, welche Komponenten weiter­genutzt werden können (z. B. Verkabelung, Schwester­zimmer-Stationen) und was ersetzt werden muss. Migrations­plan und zeitliche Stufung erstellen wir gemeinsam.
Wie funktionieren die Alarm­ketten, wenn eine Pflege­kraft nicht reagieren kann?
Über zeit­gesteuerte Eskalation: Ein Ruf geht zuerst an die zuständige Pflege­kraft (DECT oder App). Bei Nicht-Annahme nach 30 Sekunden weiter­geleitet an Backup-Kraft derselben Schicht, dann nach weiteren 30 Sekunden an Schicht­leitung, optional an externe Nacht­bereitschaft. Reaktions­zeiten werden vollständig protokolliert, was bei MDK-Prüfungen dokumentations­pflichtig ist.
Welche Sensorik macht für Demenz­bewohner Sinn?
Wandererkennung an Außen­türen mit Funk-Armband ist Standard, bei Verlassen eines definierten Bereichs schlägt die Anlage Alarm. Ergänzt durch Bett­verlassen-Sensor (löst Ruf aus, wenn Bewohner nachts aufsteht) und ggf. Bewegungsmelder im Zimmer. Wichtig: Die Sensorik darf den Bewohner nicht stigmati­sieren, moderne Lösungen sind unauffällig (Armband sieht aus wie eine Uhr).
Wie reagiert die Anlage bei Strom­ausfall?
DIN VDE 0834 verlangt mindestens 24 Stunden Notbetrieb. Wir liefern Anlagen mit USV (unterbrechungs­freier Strom­versorgung) für die zentrale Komponenten und Akku­puffer für die Komponenten in den Bewohner­zimmern. Das Pflege­personal bekommt zusätzlich akustische Signale, sobald die Anlage in den Notbetrieb geht, auf Wunsch auch automatisch eine SMS an Schicht­leitung und Bereitschaft.
Wie schnell reagieren Sie bei einem Ausfall?
Lichtruf ist sicherheits­kritisch, wir bieten 24/7-Bereitschaft mit Antwort binnen 30 Minuten, Vor-Ort wenn nötig binnen 4 Stunden im Rhein-Main-Gebiet (Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt, Bingen, Worms). Remote-Diagnose ist meist in Minuten möglich. Bundesweit bieten wir Wartungs­verträge mit definierten Reaktions­zeiten und Partner­handwerker für Vor-Ort-Einsätze.
Lässt sich die Anlage in unsere Pflege­software (Vivendi, MediFox etc.) integrieren?
Ja. Der iNET-Alarm­server bietet Schnitt­stellen zu allen gängigen Pflege­dokumentations­systemen (Vivendi PD, MediFox stationär, Snap, DAN, Connext). Reaktions­zeiten und Ruf­häufigkeiten fließen direkt in die Pflege­dokumentation ein, wertvoll für Personal­einsatz­planung und MDK-Audit.
Bieten Sie auch Wartungs­verträge an?
Ja. Unser Standard-Wartungs­vertrag umfasst jährliche Funktions­prüfung nach DIN VDE 0834, dokumentiertes Prüf­protokoll, Stör­melde­service binnen 30 Minuten und Verschleiß­teil-Tausch. Preis ab 1.890 € / Jahr für eine 60-Betten-Einrichtung. Größere Häuser und Träger­schaften mit mehreren Standorten bekommen individuelle Konditionen.
Sind Sie überall in Deutschland vertreten oder nur in Mainz?
Vor-Ort-Einsätze und Installationen liegen am schnellsten im Rhein-Main-Gebiet, wir kommen aber bundesweit für Lichtruf-Projekte und WLAN-Site-Surveys. Server-Betreuung und Alarm­server-Monitoring laufen vollständig remote. Bei Träger­schaften mit mehreren Standorten arbeiten wir mit lokalen Partner­handwerkern zusammen, koordinieren aber zentral.

Wie viele Betten, welches Baujahr?

Mit Bettenzahl und Alter der bestehenden Anlage können wir eine Hausnummer nennen, bevor jemand vorbeikommt. Antwort in der Regel binnen eines Werktages.

  • Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages.
  • Kein Newsletter, keine Weitergabe. Ihre Angaben landen bei uns im Postfach und sonst nirgends.
  • Lieber sprechen? +49 6131 48110 70 , Mo–Fr, 08:30–17:30 Uhr

Lichtruf, der zu Ihrer Einrichtung passt, wir kommen vorbei.

15 Minuten am Telefon klären 80 % der Fragen. Bestands­begehung kostenlos im Rhein-Main-Gebiet, bundesweit per Video.