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Security

E-Mail-Sicherheit: Ihre Unternehmens­vorteile

E-Mails sind das Einfallstor Nummer eins für Cyber­angriffe. Welche Schutz­maßnahmen Unternehmen jetzt brauchen, um Phishing, Malware und Datenverlust abzuwehren.

23. Oktober 20243 min Lesezeit

Heutzutage sind E-Mails sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation, aber auch ein häufiges Ziel für Cyber­angriffe. Besonders Unternehmen werden durch Cyber­angriffe tangiert. Um diese Angriffe abzuwehren, brauchen Unternehmen eine umfassende E-Mail-Sicherheits­strategie.

Dazu gehören technische Strategien wie Spam- und Malware-Schutz, Advanced Threat Protection (ATP) oder E-Mail-Verschlüsselung. Aber auch ein besseres Bewusstsein durch Mitarbeiter­schulungen ist notwendig. Denn die größte Sicherheitslücke sitzt bekanntlich oft vor dem PC.

Spam-, Spear-Phishing- und Malware-Schutz

Ein technischer Grundpfeiler ist der Schutz vor Spam, Malware und Phishing-Angriffen. Phishing-E-Mails zielen darauf ab, vertrauliche Informationen zu stehlen und können mit Schad­software infiziert sein. Spear-Phishing ist eine personalisierte Form des Phishings – Angriffe gelten einzelnen Mitarbeitern oder Führungs­kräften. Hierbei nutzen Angreifer detaillierte Informationen, um das Vertrauen des Empfängers zu gewinnen, zum Beispiel indem sie sich als CEO des Unternehmens ausgeben (CEO-Fraud).

Effektive Spamfilter und Malware-Erkennung verhindern, dass solche Nachrichten den Posteingang der Mitarbeiter erreichen.

Advanced Threat Protection (ATP)

ATP ist eine erweiterte Sicherheits­ebene, die Unternehmen vor fortgeschrittenen Bedrohungen schützt – Angriffe mit Zero-Day-Exploits und gezielter Malware. ATP-Lösungen analysieren kontinuierlich den E-Mail-Verkehr und erkennen ungewöhnliches Verhalten. Verdächtige Aktivitäten werden blockiert, bevor sie Schaden anrichten.

Safelinks und Überprüfung von Anhängen

Safelinks-Technologien bieten Echtzeit­schutz, indem sie alle Links in eingehenden E-Mails überprüfen, bevor ein Mitarbeiter klickt. Gleichzeitig überprüfen moderne E-Mail-Sicherheits­systeme Anhänge auf Malware, bevor sie heruntergeladen oder geöffnet werden.

E-Mail-Verschlüsselung und S/MIME-Zertifikate

E-Mail-Verschlüsselung stellt sicher, dass vertrauliche Informationen nicht abgefangen oder manipuliert werden. S/MIME-Zertifikate bestätigen die Identität des Absenders und verhindern E-Mail-Fälschung.

E-Mail-Archivierung und Ausfall­sicherheit

Gesetzliche Anforderungen geben Unternehmen oft vor, dass E-Mails über einen bestimmten Zeitraum archiviert werden müssen. Eine sichere und automatisierte E-Mail-Archivierungs­lösung gewährleistet, dass E-Mails revisions­sicher aufbewahrt werden. Zusammen mit redundanten Systemen und Backups bleibt der E-Mail-Betrieb auch im Falle eines Angriffs aufrechterhalten.

Social Engineering und Mitarbeiter-Awareness

Über E-Mails und Telefonanrufe versuchen Angreifer, menschliche Schwächen auszunutzen. Nicht nur technische Software, sondern auch die Sensibilisierung von Mitarbeitern ist notwendig. Regelmäßige Schulungen zur Erkennung von Phishing-E-Mails, richtiges Verhalten bei verdächtigen Nachrichten und Aufklärung über Social Engineering tragen wesentlich dazu bei, das Risiko zu minimieren.

Fazit

Unternehmen schützen sich durch eine umfassende E-Mail-Sicherheits­strategie, die technische Maßnahmen (Spam-Schutz, ATP, Verschlüsselung, Safelinks) mit Mitarbeiter-Awareness verbindet. So sind Sie sowohl vor Cyber­angriffen geschützt als auch gesetzlichen Vorgaben durch E-Mail-Archivierung gerecht.

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