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Ratgeber

FortiGate oder Cisco? Ein ehrlicher Vergleich für den Mittelstand

Welche Firewall-Plattform passt zu einem Mittelständler mit 30–150 Nutzern? Ein nüchterner Blick jenseits des Hersteller-Marketings.

12. Februar 20266 min Lesezeit

Bei Firewall-Entscheidungen im Mittelstand stehen oft zwei Marken im Raum: Fortinet (FortiGate) und Cisco (Meraki / ASA / Secure Firewall). Beide Plattformen sind solide, aber die Unterschiede sind für KMU und Mittelstand sehr konkret.

Wann Fortinet (FortiGate) die bessere Wahl ist

  • Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bei hohem Durchsatz (SSL-Inspection, IPS).
  • Security Fabric deckt Firewall, SD-WAN, ZTNA, SIEM und Endpoint aus einer Hand ab.
  • Zentrale Verwaltung auch für kleine Umgebungen wirtschaftlich (FortiGate Cloud, FortiManager).
  • SD-WAN nativ ohne Zusatz­lizenzen oder -appliances.

Wann Cisco sinnvoll ist

  • Bestehende Cisco-Infrastruktur (Meraki-Switches / WLAN) – Synergien in einer Dashboard-Welt.
  • Konzern­umfelder mit Cisco-gewohnten IT-Abteilungen.
  • Spezifische Feature-Anforderungen (z. B. extrem tiefe Anwendungs­kontrolle mit Talos).

Was den Unterschied oft ausmacht

Nicht die Hardware entscheidet über gute Sicherheit, sondern der Betrieb. Patch-Management, Regelwerks-Review, Logauswertung, Reaktion auf Alarme – diese Dinge müssen funktionieren. Eine gemanagte Firewall, egal ob Fortinet oder Cisco, schlägt jede allein gelassene Top-Hardware. Wir empfehlen: wählen Sie die Plattform, die Sie (oder Ihr Dienstleister) wirklich beherrscht.

Reden wir über Ihre IT.

Ein Telefonat von rund 30 Minuten reicht meist, um einzuschätzen, wo Sie stehen. Danach wissen Sie, was sinnvoll ist und woran Sie beim Budget sind.