Bei Firewall-Entscheidungen im Mittelstand stehen oft zwei Marken im Raum: Fortinet (FortiGate) und Cisco (Meraki / ASA / Secure Firewall). Beide Plattformen sind solide, aber die Unterschiede sind für KMU und Mittelstand sehr konkret.
Wann Fortinet (FortiGate) die bessere Wahl ist
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bei hohem Durchsatz (SSL-Inspection, IPS).
- Security Fabric deckt Firewall, SD-WAN, ZTNA, SIEM und Endpoint aus einer Hand ab.
- Zentrale Verwaltung auch für kleine Umgebungen wirtschaftlich (FortiGate Cloud, FortiManager).
- SD-WAN nativ ohne Zusatzlizenzen oder -appliances.
Wann Cisco sinnvoll ist
- Bestehende Cisco-Infrastruktur (Meraki-Switches / WLAN) – Synergien in einer Dashboard-Welt.
- Konzernumfelder mit Cisco-gewohnten IT-Abteilungen.
- Spezifische Feature-Anforderungen (z. B. extrem tiefe Anwendungskontrolle mit Talos).
Was den Unterschied oft ausmacht
Nicht die Hardware entscheidet über gute Sicherheit, sondern der Betrieb. Patch-Management, Regelwerks-Review, Logauswertung, Reaktion auf Alarme – diese Dinge müssen funktionieren. Eine gemanagte Firewall, egal ob Fortinet oder Cisco, schlägt jede allein gelassene Top-Hardware. Wir empfehlen: wählen Sie die Plattform, die Sie (oder Ihr Dienstleister) wirklich beherrscht.
