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Ratgeber

Microsoft 365 ohne Backup? Das ist kein gutes Konzept

Viele Unternehmen glauben, M365-Daten seien durch Microsoft gesichert. Warum das ein Irrtum ist und was wirklich schützt.

15. Januar 20264 min Lesezeit

Microsoft betreibt 365 mit beeindruckender Verfügbarkeit. Was die wenigsten wissen: Microsoft sichert die Plattform, nicht Ihre Daten. Exchange-Postfächer, OneDrive-Dateien, SharePoint-Inhalte und Teams-Chats gehen bei versehentlichem Löschen, Ransomware oder kompromittierten Accounts verloren, auch mit M365 Business Premium.

Was Microsoft tatsächlich bietet

  • Retention: Standardmäßig 30 Tage für gelöschte Elemente, bis zu 93 Tage im Papierkorb.
  • Versionierung: begrenzt, konfigurations­abhängig.
  • Keine Wieder­herstellung nach administrativem Eingriff oder Ransomware mit Rückdatierung.

Was ein echtes M365-Backup leistet

Drittanbieter-Tools wie Hornet 365 Total Protection oder Veeam Backup for Microsoft 365 sichern Ihre Daten mehrfach täglich in ein unabhängiges Repository. Restore dauert meist Minuten, granular bis auf einzelne E-Mails oder Dateien. Die Kosten liegen bei wenigen Euro pro Postfach und Monat, ein Bruchteil des Risikos.

Für wen ist das besonders kritisch?

  • Arztpraxen und Kanzleien: DSGVO + Berufs­geheimnis erzwingen Nachweis­pflichten.
  • Unternehmen mit steuer­rechtlichen Aufbewahrungs­fristen: E-Mails sind oft geschäfts­relevant.
  • Alle NIS2-betroffenen Organisationen: Backup ist explizit Teil der Art.-21-Maßnahmen.

Reden wir über Ihre IT.

Ein Telefonat von rund 30 Minuten reicht meist, um einzuschätzen, wo Sie stehen. Danach wissen Sie, was sinnvoll ist und woran Sie beim Budget sind.